Sulf-Mikadotorte

Veröffentlicht: 9. Februar 2014 in 1 Geschmackswölfchen, 5 Schwierigkeitswölfchen
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Vorwort

Da dieser Kuchen etwas aufwendiger ist, wird es hier erst eine Einkaufsliste geben und anschließend die jeweiligen Zutaten für die entsprechenden Schichten.

Einkaufsliste

7 Eier
Zucker
Mehl
1 Backpulver
Kakaopulver
5 Bananen
6 Gelantineblätter (Empf.: entsprechende Menge Pulver, ich komme persönlich damit besser zurecht als mit den Blättern)
650ml Sahne (Empf.: lieber 525ml Creme fine von Rama und 125ml Schlagsahne)
100 Zartbitterschokolade
Mikadostäbchen (steht meist bei den Keksen)
Milch
Apfelsaft

Zubereitung Boden

Benötigt

2 Ei(er)
2 EL Wasser, heißes
80 g Zucker
60 g Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver

Die Eier im heißen Wasser zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen und anschließend das Mehl, das Kakaopulver und den EINEN TEELÖFFEL Backpulver unterrühren. Alles in eine gefettete Springform geben und bei 180° für 15-20 Minuten backen lassen.
Anschließend muss der Boden auskühlen.
Er sollte schön fluffig sein. Ist er hart wie ein Brett, habt ihr den Fehler gemacht, den ich auch JEDES Jahr wieder mache: die ganze Tüte Backpulver rein gemacht und nicht nur den einen Teelöffel. 😀

Zubereitung Bananenschicht

Legt einen Tortenring um den Kuchen. Habt ihr den nicht, dann entfernt die Springform von Kuchen und legt den Ring noch einmal neu an. Solltet ihr – wie ich – mit Backpapier statt einfetten arbeiten, dann nehmt vorher noch das Packpapier weg.

Benötigt

5 Banane(n)
1/2 Liter Milch
4 EL Zucker
4 EL Mehl
5 Ei(er)
etwa 2 Schnapsgläser Apfelsaft (je nach Geschmack)

Schält die Bananen und schneidet sie in Scheiben. Legt sie anschließend auf den Boden.

Der Sulf ist etwas komplizierter als der Guss, schmeckt dafür besser.
Bereitet den ersten Teil des Sulfs am besten VOR dem Boden vor, dann kann er in Ruhe abkühlen und ihr müsst nicht ganz so lange abwarten, bis ihr weitermachen könnt. 🙂

Für den Sulf etwas von dem halben Liter Milch abnehmen und in ein Gefäß geben. Achtet darauf, dass in Topf weniger als die Hälfte der gesamten Milch ist, aber auch nicht zu wenig. Mit zu wenig Milch im Topf klumpt die ganze Sache. Diese mit dem Mehl anrühren.
Die restliche Milch kocht ihr zusammen mit den Zucker auf. Der Zucker verhindert dabei das Anbrennen der Milch, ihr müsst also nicht rühren. Sobald die Milch kocht, gebt ihr die Mehlmich dazu, verührt das ganze und kocht es nochmal auf.
Die Masse sollte dann eine ähnliche Konsistenz haben wie Pudding und darf nicht vom Löffel laufen.

Die Masse muss nun unbedingt erst mal abkühlen.
Rührt den Apfelsaft in die Masse ein.
Während dessen trennt ihr Eigelb von Eiweiß.
Das Eigelb wird (in die erkaltete Masse!) untergerührt, das Eiweiß zu Eischnee geschlagen zum Schluß untergehoben.
Nun die Banenenhälften auf den Kuchenboden legen und den Sulf darüber verteilen.

PS:
Es macht nichts, wenn es zu viel Sulf ist. Das Zeug ist lecker. Die Schüssel WIRD leer. 😀

Anschließend muss das ganze nochmal für 45Minuten bei 160° in den Ofen. Der Sulf muss goldbraun werden.

Zubereitung Sahneschicht

Benötigt

5 Blatt Gelatine, weiße
400 ml Sahne
2 EL Zucker

Die Gelantine einweichen und die Sahne mit dem Zucker steif schlagen.
Ich nehme hier die Creme fine von Rama, da ich ein außerordentliches Talent habe, den Aggregatzustand “Sahne” zu überspringen und gleich Butter zu erzeugen. Bei Creme fine funktioniert das allerdings nicht. 😉
Die aufgelöste Gelantine in die Sahne rühren und alles über den Sulf verteilen.
Stellt die Torte dann für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank.

Zubereitung Decke

Benötigt

1 Blatt Gelatine, weiße
125 ml Sahne (Schlagsahne!)
100 g Zartbitterschokolade

Gelantine wie gehabt einweichen und die Zartbitterschokolade in der Sahne schmelzen lassen.
Die Gelantine in die flüssige Schokolade geben. Die Torte aus den Kühlschrank hohlen und die Schokolade auf die kalte Sahne verteilen.
Es kann sein, dass sich die Creme mit der Schokolade vermischt – die Kühlung vorher müsste das allerdings verhindern.

Die Torte muss anschließend wieder kühl gestellt werden. Die Deko kann erst rauf, wenn die Schokoladenschicht fest ist.

Zubereitung Deko

Benötigt

125 ml Sahne
1 Päckch. Sahnesteif
Mikadostäbchen

Die Sahne wiederum Steif schlagen und nach Lust und Laune auf der Decke verteilen. Natürlich dekorativ. Wer kein Spritzdüsending für schöne Rosetten hat, nehme eine Einmalplasiktüte. Entweder eine weiße Mülltüte oder einen Gefrierbeutel oder […]. Schneidet an einer Ecke ein kleines Loch hinein und fühlt die Sahne hinein. Nun die große Öffnung verschließen und schon habt ihr ein Spritzdüsending Marke Eigenbau.
Die Mikadostäbchen ebenfalls dekorativ oben drauf verteilen. Ohne die Stäbchen wäre es nämlich auch keine Mikadotorte mehr. 😀

So ungefähr kann es dann aussehen:

Meine Beurteilung

Diese Kalorienbombe bekommt von mir den höchsten Schwierigkeitsgrad, weil ich sie noch NIE unfallfrei hin bekommen habe. Einmal habe ich mir sogar die Hand beim zubereiten aufgespießt!
Aber sie ist so lecker, dass ich sie mir jedes Jahr zum Geburtstag mache.
Sie ist sogar so lecker, dass selbst Mamawolf drei Stücke davon gegessen hat – und sie hasst Banane!

Alles in allen mein absoluter Lieblingskuchen. Für mich geht da absolut NICHTS! drüber. Wirklich GAR nichts. Zumindest solange es ein Kuchen oder eine Torte ist. ;D

Für die Version ohne Sulf findet ihr hier.

Einkaufs- und Besorgungsliste

Lammkeule (ca. 3kg, damit man auch genug hat 😉 )
8 Becher Buttermilch
ca. 10-12 altbackene Brötchen
1 Zwiebel
Petersilie
Milch
Muskatnuss
1,5 Flaschen Spätburgunder-Wein
Knoblauchzehen nach Bedarf
2 Eier
Salz, Pfeffer
Öl
getrocknete Wacholderbeeren
2 Becher Creme fraiche
Fleischthermometer

Zubereitung Semmelknödel

Benötigt

altbackene Brötchen
Milch
Zwiebeln
Petersilie
2 Eier
Pfeffer
Muskatnuss
Öl

Die alten Brötchen mit einem geeigneten Messer zerkleinern, so dass man die Stücke gut verarbeiten kann.
Die Brötchenklumpen mit warmer Milch (ein 3/4 Glas mit Milch für ca. 1 Minute in die Mikrowelle stellen) einweichen, so dass sie zum Großteil weich, trocken und etwas klebrig sein. An der Konsistenz muss man etwas feilen. Wichtig ist, dass nicht allzu viel an den Händen kleben bleibt, wenn man es durchknetet.
Hat man etwas zu viel Milch ran gemacht, kann man mit weiteren Brötchenteilen oder Semmelmehl nachhelfen.

Die Zwiebeln würfeln und zusammen mit der Petersilie andünsten, vom Ofen nehmen und etwas erkalten lassen.
Die Brötchenmasse mit Muskatnuss und Pfeffer würzen, die zwei Eier und die Zwiebel mit Petersilie dazu geben und alles schön durchkneten, so das überall etwas von allem ist.

Nun etwas Teig in die hohle Hand nehmen und daraus kleine Kügelchen formen. Diese direkt ins siedende Wasser legen und für 20 Minuten kochen lassen.

Zubereitung Lammkeule

Benötigt

die Lammkeulen
8 Becher Buttermilch
Wacholderbeeren
Knoblauch
Spätburgunder
Öl
Fleischthermometer

Mind. 24h – besser 3 Tage – vorm Servieren

Man benötigt einen großen Behälter, in dem die Lammkeule(n) komplett hineinpassen.
Dort kommt sämtliche Buttermilch hinein.
Den Knoblauch in Scheiben schneiden und in die Buttermilch geben. Die Beeren zerdrücken und ebenfalls in den Behälter werfen. Nun den Wein dazu geben und alles gut umrühren, so dass alles schön rosa ist.
Die Lammkeulen in die Soße geben. Achtet darauf, dass das Fleisch komplett in der Flüssigkeit versinkt und so viele Wacholderbeeren wie möglich UNTER dem Fleisch liegen.

Den Behälter abdecken und alles für mind. 24h bis Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

Am Serviertag

Das Fleisch vorsichtig aus der Soße nehmen und abtupfen. Anschließend die erste Keule auf einer Seite ordentlich salzen und Pfeffern.
Während dessen einen Bräter (groß genug für beide Keulen!) mit mit Öl auf dem Herd erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, die Lammkeule mit der gewürzten Seite nach unten in den Bräter legen, die ungewürzte Seite ebenfalls mit Salz und Pfeffer versehen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten.
Sobald die Oberfläche schön braun ist, die Keule aus den Bräter nehmen und mit der zweiten Keule ebenso verfahren.

Anschließend beide Keulen in den Bräter legen – das Fleisch sollte komplett im Gerät sein, damit keine Flüssigkeit verloren geht!

Das Fleischthermometer in die dickste Keule an der dicksten Stille bis in die Mitte eben Jener stechen.

Nun kommt der Bräter für 7-8h bei 95°C Umluft in den Ofen. Die Kerntemperatur des Fleisches sollte 70° betragen. Es ist kein Problem, den Braten länger im Ofen zu lassen.
Durch die geringe Temperatur geht kein Saft verloren, da dieser nicht verdampft. Alle Flüssigkeit, die das Fleisch abgibt, landet im Bräter. Dadurch wird das Fleisch sehr zart.

Die Buttermilch kommt in ihrer Gesamtheit in einen (notfalls zwei) Töpfen und wird zum kochen gebracht.
Anschließend wird die Soße bei mittlerer Temperatur ordentlich reduziert, bis sie eine sämige/körnige Masse bildet. Anschließend kommt noch das Creme fraiche dazu und noch etwas mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Zum Schluss kommt noch der komplette Bratensaft hinein, diesen gut vermengen – bei Bedarf wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Meine Beurteilung

Also das Zeugs lecker zu nennen, wäre noch eine Untertreibung des Jahrhunderts. Eigentlich könnte man 6 oder 7 Wölfchen dafür vergeben. 😀
Besonders die Soße hat es mir angetan – und das Fleisch ist so zart, dass man den Knochen nur schief anschauen muss, da plumpst er schon raus. Sehr zu meinen Bedauern, da ich ja nun sehr gerne am Knochen rumnage. Aber da ist einfach nix mehr dran! Unverschämt!

Anstatt der Knödel kann man auch Spätzle dazu machen – schmeckt genauso gut. Wir haben außerdem Rotkohl dazu gemacht.

2 Keulen reichen nebenbei locker für ca. 8 Portionen.

Coming soon to

Veröffentlicht: 13. November 2013 in Allgemein
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Na – jetzt jemand eine Idee, was der Bär da baut?

Zutaten

500g Magerquark
mehligkochende Kartoffeln
Milch
Salz
gewürfelter Speck
Sonstiges nach Bedarf

Zubereitung

Kartoffeln mit Schale kochen. Sobald sie anfangen zu zerfallen, das Wasser abgießen und ein wenig erkalten lassen, bevor man sie pellt. Dann verbrennt man sich nicht die Finger. 😉

Den Magerquark in eine Schüssel geben und mit Milch verdünnen. Wie dickflüßig der Quark wird, entscheidet die eigene Vorliebe. Von „kann man aufs Brot streichen“ bis „flüssiger als Wasser“ ist theoretisch alles möglich!
Den Quark salzen und nach Vorliebe mit frischen oder getrockneten Kräutern würzen. Mamawolf würfelt auch gerne noch rohe Zwiebel ran.

Sofern man Speck dazu haben will, diesen kross anbraten und zum Schluss noch etwas mehr Öl dazu geben, damit man etwas „Soße“ hat.
Anstatt Speck geht auch Leberwurst (Sorte nach Geschmack, ich mag es am Liebsten mit feiner Kalbsleberwurst), Fisch, Wurst, …

Alles auf einen Teller geben und fertig.

Meine Beurteilung

Darf ich vorstellen?
Wölfchens Lieblingsessen!
Weder kompliziert noch aufwendig – dafür aber super lecker. Außerdem ist es super zu variieren, in dem man mit den Beilagen spielt oder den Quark anders würzt.

Nebenbei sind die obigen Portionsangaben für eine Portion! Sobald jemand da mitessen will, verdoppele ich alles, weil ich den Quark alleine verputze. 🙂

Frikadellen

Veröffentlicht: 12. November 2013 in 1 Geschmackswölfchen, 5 Schwierigkeitswölfchen
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Zutaten

500g Hackfleisch
1 altbackenes Brötchen
1 EL Senf
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer
Öl
Kümmel
edelsüße Paprika

Zubereitung

Die Zwiebel und den Knobi würfeln und etwas anbraten.
Während dessen das Brötchen einweichen, damit es schön weich wird.

Das Brötchen, sobald es aufgeweicht ist, gut ausdrücken, damit es nicht zu nass ist und zusammen mit allen anderen Zutaten in das Hackfleisch kneten.
Nun kleine Klumpen formen, die etwa 5cm Durchmesser haben. Legt die Bällchen auf ein Blech und schiebt sie für 40 Minuten bei 225°C in den Ofen.

Eventuell sollte man sie einmal wenden, damit sie nicht zu sehr am Blech anbacken.

Meine Beurteilung

Nur ein Geschmackswölfchen?
Ja: ich mag keine Frikadellen oder Buletten. Darum hat auch nur mein Mann von den Frikadellen bekommen – ich hab mir was anderes gemacht.
Das Ganze funktionierte einfacher als ich dachte. Irgendwie hatte ich immer geglaubt, dass da mehr Arbeit dahinter steckt. Aber irgendwie doch nicht.
Bär war aber begeistert und hat sogar über Satt hinaus weiter gegessen. Na wenn das nicht mal ein Kompliment ist!

Dazu gab es übrigens den Gurkensalat vom vorigen Artikel und Pellkartoffeln (von meinem Essen). Die Soße von dem Salat harmoniert geschmacklich wunderbar mit dem Fleisch und den Kartoffeln!

Sahne-Gurken-Salat

Veröffentlicht: 12. November 2013 in 5 Geschmackswölfchen, 5 Schwierigkeitswölfchen
Schlagwörter:

Zutaten

1 Salatgurke
1 TL Zucker
1 TL Kräuter (Salatkräuter o. Petersilie, Thymian, Rosmarien, etc.)
1 TL Öl
1 TL Essig
1 TL Zitronensaft
1 Becher Saure Sahne
2 Zehen Knoblauch
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Bis auf die Gewürze, die Gurke und den Knoblauch alles in eine Schüssel geben und gut verrühren. Mit den Gewürzen nach Geschmack abschmecken und anschließend den Knoblauch in die Schüssel pressen.
Die Gurke gut abwaschen und in dünne Scheiben scheiden. Diese in die Soße geben und gut vermengen.
Noch ein wenig abschmecken und fertig.

Meine Beurteilung

Der Bär und ich sind uns einig:
Sofort immer wieder gerne. Sehr sehr lecker, auch wenn mir anfangs etwas zu viel Knobi drin war (obwohl ich nur eine große Zehe genommen hatte :D).
Meine bessere Hälfte erklärte, dass da noch gut Senf rein passen würde – werden wir auf jeden Fall auch mal probieren!

Coming Soon

Veröffentlicht: 12. November 2013 in Allgemein
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na, was könnte das werden?
Ein weiteres Bild folgt Mittwoch, Sonntag dann die Auflösung! 🙂

Zutaten

750 g Kartoffel(n), festkochend
1 Blumenkohl, (ca. 1 kg)
100 g Staudensellerie
1 m.-große Zwiebel(n), fein gewürfelt
1 Möhre
Salz und Pfeffer
2 EL Öl
300 g Hackfleisch
2 EL Tomatenmark
1 EL Gemüsebrühe, Instant
2 EL Butter
2 EL Mehl
1 Becher saure Sahne
1 Päckchen geriebenen Käse
Muskat

Zubereitung

Die Kartoffeln werden ungeschält gekocht, anschließend gepellt und in Scheiben geschnitten.
Den Blumenkohl von seinen Blättern befreien, den Strung entfernen und die Röschen mit der Hand oder einem Messer lösen. Die Röschen für 10 Minuten im kochenden Salzwasser garen lassen, anschließend trocken legen, das Garwasser aber auffangen.

Die Sellerie, die Zwiebel und die Möhre in Würfel schneiden.

Die Zwiebeln in Öl andünsten, das Hackfleisch dazu geben und kräftig anbraten.
Danach kommen die Möhre und die Sellerie dazu und das Ganze ruhig noch etwas weiter braten, damit die Möhre nicht allzu fest wird.
Tomatenmark, Salz und Pfeffer unterrühren, dann mit dem Wasser ablöschen, Gemüsebrühe einrühren und alles nochmal für 10 Minuten kochen lassen.

Anschließend mit Butter, dem Garwasser und Mehl eine Mehlschwitze anrühren und die Sahne dazugeben. Die Soße noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und zum Schluss noch etwas von dem Käse dazu geben (etwa 10g) und schmelzen lassen.

Nun die Kartoffeln, den Blumenkohl und das Hackfleisch in eine Auflaufform schichten, die Soße darüber geben und den restlichen Käse drüber streuen.

Anschließend kommt die Auflaufform nochmal für 25-30 Minuten bei 175° Umluft in den Ofen.

Meine Beurteilung

Nicht unbedingt der Hit, aber es macht satt und schmeckt. Man kann es halt essen.
Hätte ich vorher gesehen, dass man eine Mehlschwitze machen muss, hätte ich darauf verzichtet. Ich hab damit nämlich immer so meine Probleme.

Ansonsten bin ich recht stolz auf mich. Bisher habe ich noch nie Blumenkohl oder Sellerie selbst zuschnippeln müssen und hab es trotzdem recht gut hin bekommen. Ja es war nicht schwer, aber als ich die Selleriestaude in der Hand hielt, hab ich erst mal blöd geschaut und das essbare Grünzeug gesucht, dass da doch irgendwo in dem Blätterwald drin sein muss. 😀
Wer denkt schon daran, dass der Blätterwald der essbare Teil ist?

Ansonsten kann man das Rezept wieder schön variieren. Ich habe das Ganze nun mit 250g Möhren gemacht, was aber viel zu viel war. Ansonsten kann man da noch Brokkoli zusätzlich dazu geben oder den Blumenkohl ganz dadurch ersetzen. Und es muss unbedingt viel Käse drauf.
Das Ursprungsrezept redet von 20g gesamt – aber ich hatte die Hälfte einer (angebrochenen) Packung drauf gehauen und es war nach unserem Geschmack immer noch zu wenig.

Weißer Traum

Veröffentlicht: 8. November 2013 in 5 Geschmackswölfchen, 5 Schwierigkeitswölfchen
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Zutaten

250g Magerquark
250g Mascarpone
250g Naturcremequark 0,2%
100g Zucker
1 Becher Schlagsahne
300g gefrorene Himbeeren
Weiße Schokolade

Zubereitung

Das Mascarpone, den Magerquark und den Naturcremequark in eine Schüssel geben und vermengen. Den Zucker ebenfalls untermischen.
Die Schlagsahne steif schlagen und unter die Masse heben.

Die Hälfte der Masse in eine Schüssel geben, die gefrorenen Himbeeren darüber schichten und anschließend die restliche Masse darauf geben und verstreichen.
Die weiße Schokolade als Dekoration drüber raspeln.

Das Ganze noch etwa 3 bis 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, dann ist es servierfertig.

Meine Beurteilung

Also das Zeug hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einen meiner Lieblingsdesserts entwickelt. Super lecker, super einfach und macht Lust auf mehr.
Die Portion oben soll angeblich für 6 Personen reichen – ich habe sie alleine verputzt. Darum habe ich für die Fotos auch die doppelte Menge gemacht. 😛 Leider haben wir keine Glasschüsseln für so eine Menge – aber durch die Schichtung eignen sich solche Schüsseln natürlich besser, wenn es für Gäste gedacht ist. Sieht einfach toll aus. 🙂
Als Schokolade habe ich Konfitürschokolade genommen – was aber mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist. Auf der großen Schüssel liegt noch nicht mal ein ganzes Teilstück. Eine weiße Milkatafel sollte also locker reichen – und die Reste kann man in der Wartezeit essen. *hust*
Beim ersten Zubereiten hatte ich versehentlich statt Naturcremequark Naturjoghurt genommen. Schmeckt genauso gut.
Außerdem habe ich wie üblich Creme fine anstelle der Schlagsahne genommen, damit ich nicht versehentlich Butter fabriziere.

Danke an der Stelle an Avi, die mir das Rezept großzügig überließ.

Blätterteig-Stangen

Veröffentlicht: 1. November 2013 in 4 Schwierigkeitswölfchen, 5 Geschmackswölfchen
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Zutaten (Grundrezept)

1 Packung Blätterteig
200g Schmand
80g gewürfelten, geräucherten Schinken
1 Tüte geriebenen Käse

Zubereitung

Für die Grundvariante des Rezepts den Blätterteig aufrollen. Am besten lässt er sich rechteckig verarbeiten. Sollte der Teig nicht schon vorgeschnitten sein, kann man es auf eine angenehme Größe zurecht stutzen. Ich hatte mir aus dem großen Rechteck vier Kleine gemacht.
Man bestreicht die Hälfte des Rechtecks mit Schmand, streut den Schinken und Käse drauf und klappt ihn dann um. Das wiederholt man noch ein zweites Mal.

Man kann aber auch einen dünnen Streifen zurecht schneiden, ihn komplett mit Schmand, Schinken und Käse bestreuen und ihn dann zu einer Schnecke zusammen rollen.
Oder man bestreicht den Teig ganz und dreht ihn dann im Uhrzeigersinn herum.
Oder […]

Wie man Teig nun genau zusammen klappt, ist eure Sache. Ich habe einfach verschiedene Varianten versucht, weil ich die Beschreibung des Quellrezepts nicht verstanden habe – genauso wie der Bär, weil es einfach furchtbar komisch beschrieben steht.
Es gilt jedenfalls: der Schmand mit Schinken und Käse soll nicht offen liegen, sondern wiederum vom Teig bedeckt werden.

Meine Beurteilung

Wie ich schon bei den Zutaten schrieb:
Eindeutig ein Grundrezept. Klar es schmeckt auch so wunderbar – aber mir fehlten da Zwiebeln. Der Bär schlug Kochschinken (zusätzlich) vor. Ich dachte dann auch recht schnell an Tomaten.
Wie auch immer – in den Schmand gehört mehr rein.
Dafür dann am besten den Schmand direkt mit allen Zutaten (außer dem Käse) vermischen, da das Schichten bei so mancher „wie baue ich den Teig am besten zusammen“-Aktion recht schwierig war.

Wir – besser gesagt der Bär – haben die Blätterteigstangen selbst noch mit dem Streukäse bedeckt, als sie in den Ofen kamen, so das sie zusätzlich überbacken wurden.

Insgesamt ein einfaches und leckeres Rezept. Das Rätseln am Anfang, was der Rezeptautor mit drei Hälfte und überklappen und umdrehen und weiß der Geier war gemeint hat, gibt einen Punkt Abzug in der Schwierigkeit.
Daher für euch mein Tipp: Machts einfach. Sieht vielleicht scheiße aus, schmeckt dafür aber besser. 😉